Der Compliance Check ist der Kern des Software Asset und Lizenzmanagements. In der Gegenüberstellung von erworbenen Softwarelizenzen (lt. Lizenzbestand) und der real eingesetzten/genutzten Software (Installed Base) wird mit cuLicense nicht auf eine einfache (Lager-)Bestandsverwaltung zurückgegriffen, in die nur ein- oder ausgebucht wird, sondern es werden sämtliche in cuLicense enthaltene Lizenzscheine analysiert.
cuLicense stellt hierfür stichtagsbezogen lizenzierte Mengen und Werte aus den zum jeweiligen Gültigkeitszeitraum aktiven Lizenzscheinen zusammen. Diese ergeben die lizenzierten Sollmengen/-werte an Software und den Bindungsobjekten. Dies kann z. B. ein Rechner oder User sein, an den die Softwarelizenz gebunden ist.
Dem gegenübergestellt werden, ebenfalls jeweils stichtagsbezogen, die Ergebnisse der Software Scans. Diese stellen die Ist-Menge bzw. den Ist-Wert dar und können aus verschiedenen Inventory- oder Anwendungs-Systemen herrühren. Im Vorwege – also asynchron – werden diese Werte stichtagsbezogen in cuLicense eingelesen und erst einmal ohne Bezug zu einem Lizenzschein statistisch vorgehalten.
Erst zu einem gewählten Datum werden vorhandene Lizenzscheine und Ist-Werte/-Mengen gegenübergestellt. Da bei einem Audit jedoch auch Ergebnisse zurückliegender Zeitzonen und Stichtage verlangt werden könnten, führt cuLicense eine Historie.
Durch die Gegenüberstellung wird ermittelbar, zu welchen Software-Produkten keine oder nur veraltete Lizenzscheine, d.h. mit abgelaufenem Gültigkeitszeitraum, existieren.